Neuköllner Stadtteilmütter auf den Spuren von Biografien aus der Zeit des Nationalsozialismus
Die Stadtteilmütter haben sich intensiv mit Lebensgeschichten verfolgter Frauen aus Berlin auseinandergesetzt, darunter die Jüdin Helene Nathan und die Sintezza Erna ‚Unku‘ Lauenburger. Sie recherchierten auch Biografien von Täterinnen sowie von Menschen, die sich dem Regime widersetzt haben, und diskutierten ihre Handlungsspielräume und Entscheidungen. Darüber hinaus beschäftigten sich die Stadtteilmütter auch mit ihren eigenen Lebensgeschichten, Erfahrungen von Flucht und Migration, von Rassismus und gesellschaftlichem Zusammenleben. Aus dieser Auseinandersetzung mit eigenen und anderen Biografien entstanden Essay-Texte, welche Gedanken der Stadtteilmütter auf die NS-Geschichte und unsere heutige Gesellschaft thematisieren. Ihre vielfältigen Perspektiven werden die Teilnehmerinnen am 14. September vorstellen. Im Anschluss sind Sie herzlich eingeladen bei einem kleinen Empfang mit den Stadtteilmüttern ins Gespräch zu kommen.
Helene-Nathan-Bibliothek, Karl-Marx-Str. 66, 12043 Berlin-Neukölln