Von Herbst 1941 bis Frühjahr 1945 wurden vom Güterbahnhof Moabit aus über 30.000 Menschen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert. Der größte Deportationsbahnhof Berlins schien lange stadträumlich vergessen zu sein. 2017 wurde er als Gedenkort eingeweiht. Das Künstlerkollektiv raumlabor berlin hat ihn gestaltet. Die Führung geht auf den langen Weg bis zur Würdigung des Ortes ein und klärt aus verkehrsgeschichtlicher Perspektive über die Logistik der Deportationen auf.
Führung: 15 Uhr, Andreas Szagun, anschließend Spaziergang zum Mahnmal Putzlitzbrücke (nur teilweise barrierefrei)