Neuköllner Stadtteilmütter auf den Spuren von Biografien aus der Zeit des Nationalsozialismus

14. September 2022
16:00 - Uhr
Ort: Helene-Nathan-Bibliothek, Karl-Marx-Str. 66, 12043 Berlin-Neukölln
Veranstalter: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Die Stadtteilmütter haben sich intensiv mit Lebensgeschichten verfolgter Frauen aus Berlin auseinandergesetzt, darunter die Jüdin Helene Nathan und die Sintezza Erna ‚Unku‘ Lauenburger. Sie recherchierten auch Biografien von Täterinnen sowie von Menschen, die sich dem Regime widersetzt haben, und diskutierten ihre Handlungsspielräume und Entscheidungen. Darüber hinaus beschäftigten sich die Stadtteilmütter auch mit ihren eigenen Lebensgeschichten, Erfahrungen von Flucht und Migration, von Rassismus und gesellschaftlichem Zusammenleben. Aus dieser Auseinandersetzung mit eigenen und anderen Biografien entstanden Essay-Texte, welche Gedanken der Stadtteilmütter auf die NS-Geschichte und unsere heutige Gesellschaft thematisieren. Ihre vielfältigen Perspektiven werden die Teilnehmerinnen am 14. September vorstellen. Im Anschluss sind Sie herzlich eingeladen bei einem kleinen Empfang mit den Stadtteilmüttern ins Gespräch zu kommen.

 

Weitere Informationen

Wann? Mittwoch, 14. September, 16:00 Uhr

Wo? Helene-Nathan-Bibliothek, Karl-Marx-Str. 66, 12043 Berlin-Neukölln

Hinweis: Die Bibliothek befindet sich im 4. Obergeschoß (Parkdeck 4) des Einkaufzentrums “Neukölln Arcaden”. Nutzen Sie am besten den Fahrstuhl, dort ist die Bibliothek ausgeschildert.

Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Diese Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Wanderausstellung „…vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig…“ Die Verfolgung mitteldeutscher Sinti und Roma im Nationalsozialismus. Die Ausstellung ist vom 6. bis 23. September, Mo-Fr 8-20 Uhr, gegenüber im Neuköllner Rathaus zu besichtigen. Mehr Informationen finden Sie unter www.asf-ev.de