Die Jugendlichen und Heranwachsenden in der Zeit des Nationalsozialismus waren in staatlichen Organisationen wie der Hitlerjugend, dem Reichsarbeitsdienst und der Wehrmacht einer durchgehenden Propaganda mit martialischen Liedern und Gesängen ausgesetzt. Sie konnten diesen Inhalten kaum entkommen.
Wie alle jungen Leute interessierten sie sich jedoch auch für die moderne Musik ihrer Zeit. Dies aber waren der Jazz und der Swing – aus den USA, England und Frankreich. Welche musikalischen Zerreißproben und kulturellen Dissonanzen die Jugend auszuhalten hatte, zeigt Michael Lang anhand zahlreicher originaler Schallplatten aus dieser Zeit: Die parteiorientierten Märsche und Lieder der Blut- und Bodenideologie einerseits und eine Menge heißer Swing andererseits.
Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit“
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Michael Lang | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00