Der Referent ist Herr Dr. Thomas Kersting, Dezernatsleiter des Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und archäologischen Landesmuseum und Kurator der gleichnamigen Ausstellung.
Mehr als 70 Jahre nach Kriegsende finden sich in Brandenburgs Wäldern Funde aus der Zeit der deutschen Kapitulation 1945. Militärisch exakt nach Dienstvorschrift wurden an Waldwegen Blockhäuser -im Russischen "semljanka"(Unterstand)- errichtet. Hier liegen Reste des Alltags der "Rotarmisten": Ausrüstung, Abzeichen, Kennmarken Kriegsgefangener, Essgeschirre, Feldflaschen, Besteck, als Lampen dienende Geschosshülsen - manches mit kyrillischen Inschriften.
Die Ausstellung wurde vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischem Landesmuseum in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst sowie der Gedenkstätte Seelower Höhen und dem Museum Festung Küstrin erarbeitet. Sie ist vom 7. September bis zum 30. Oktober im Museum Karlshorst zu sehen.
Hinweis: Herr Dr. Thomas Kersting bietet am 9. Oktober um 14.00 Uhr eine Sonderführung durch seine Ausstellung an.