Zwischen Atemlosigkeit und Schockstarre: Wege zum Frieden im Angesicht von Terror und Gewalt

Diskussion/Gespräch
14. Dezember 2015
19:00 - 21:00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

Podiumsdiskussion

Friedenspolitischer Jahresrückblick 2015


Zwischen Atemlosigkeit und Schockstarre:

Wege zum Frieden im Angesicht von Terror und Gewalt


Montag, 14. Dezember 2015, 19:00 – 21:00 Uhr

Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin


Mit:

Dr. Franziska Brantner, Mitglied des Deutschen Bundestages, Fraktion Bündnis   90/Die Grünen, Vorsitzende des Unterausschuss Zivile Krisenprävention, Berlin

Dr. Hans Joachim Giessmann, Geschäftsführer der Berghof Foundation, Berlin

Dr. Sylke Tempel, Chefredakteurin Internationale Politik, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik / DGAP, Berlin


Moderation:

Oliver Knabe, Geschäftsführer, Forum Ziviler Friedensdienst, Köln


Der doppelte Terror von Paris, die Anschläge von Beirut, Ankara, im Irak, in Nigeria, dem Irak und Afghanistan beherrschten in diesem Jahr die Nachrichten. Gleichzeitig forderten die ungelösten Konflikte in Syrien und der Ukraine, aber auch das europäische Grenzregime ein Jahr lang ihre Opfer.


Außenpolitische Fragen haben im vergangenen Jahr an Alltagsrelevanz gewonnen; viele Menschen kamen nach Deutschland Schutz vor Krieg und Gewalt zu finden. Gleichzeitig haben die Gewalttaten in Europa sozialisierter Terroristen ein Schlaglicht auf Jahrzehnte vernachlässigter Probleme der europäischen Stadtgesellschaften geworfen.


Der friedenspolitische Jahresrückblick von Heinrich-Böll-Stiftung und forumZFD lädt ein zur Reflexion über unser Erleben, unser Handeln und unser Unterlassen im auslaufenden  Jahr. Zum Beispiel Krisenfrüherkennung - wussten wir nicht, dass die Zahl der Flüchtlinge steigen würde, auch bei uns? Welche Chancen zur Friedensförderung hat das vergangene Jahr geboten – und welche davon haben wir genutzt? Wo haben wir durch unser Tun (Waffenlieferungen) oder Unterlassen (Agenda 2030) bewusst oder unbewusst der Gewalt des kommenden Jahres den Weg bereitet? Und welche Friedenspotentiale können wir heute identifizieren, die wir im nächsten Jahr fördern können? Auf welchen zivilen Wegen können Staat und Gesellschaft Ursachen von Terror und Gewalt in den Blick nehmen und bekämpfen?


Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Forum Ziviler Friedensdienst im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Krisenprävention im Kontext deutscher Außen- und Friedenspolitik“.


Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Livestream unter: https://www.boell.de/livestream


Information

Stephanie Mendes Candido, Referat Außen- und Sicherheitspolitik

E mendes-candido@remove-this.boell.de

T 030-285 34-390


Fachkontakt

Gregor Enste, Referat Außen- und Sicherheitspolitik

E enste@remove-this.boell.de

T 030-285 34-393


Hinweis

Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.


Verkehrsverbindungen

Bus 147 Deutsches Theater (barrierefrei, Fußweg 150 m)

S-Bahn S1, 2, 25, 5, 7, 75, 9 Friedrichstraße

(Ausgang Albrechtstr., nicht barrierefrei, Fußweg 250 m/

Ausgang Friedrichstr., Aufzug vorhanden, Fußweg 750 m oder Bus 147)

U-Bahn U6, Oranienburger Tor (, Fußweg 500 m)

Tram M1, M6, 12 Oranienburger Tor (, Fußweg 500 - 600 m)

vom Hauptbahnhof (DB), Bus 147 > Ostbahnhof bis Deutsches Theater