Zwangsmigrationen im Europa der Moderne – Vortrag und Podiumsdiskussion

8. September 2016
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Stelenfeld / Ort der Information
Veranstalter: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Politisch, ideologisch, ethnisch, religiös oder wirtschaftlich begründete erzwungene Migrationen haben das Europa der Moderne maßgeblich geprägt. In zahlreichen Kriegen wie jüngst im Irak oder in Syrien wurden Zivilbevölkerungen durch Militäraktionen zur Flucht gezwungen – häufig ohne Rückkehrmöglichkeit – oder gezielt vertrieben. Im Zuge von Nachkriegsregelungen wurden zwischenstaatliche Verträge über den »Austausch« ganzer Bevölkerungsgruppen oder den »Transfer« nationaler Minderheiten aus einem in einen anderen Staat vereinbart, deren Folgen auch Jahrzehnte später noch für heftige Diskussionen sorgen.

PROGRAMM

Begrüßung

Markus Meckel, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Einführung

Stefan Troebst, Universität Leipzig

Vortrag

Norman Naimark, Stanford University, USA

Podiumsdiskussion

Norman Naimark; Krzysztof Ruchniewicz, Universität Breslau, Polen;

Michael Schwartz, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin;

Michael Wildt, Humboldt-Universität zu Berlin (Moderation)

Die Einladungskarte finden Sie hier als PDF.

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