Am kommenden Donnerstag, dem 26. November, wird die 89-jährige Lenka Weksberg mit ihrem Sohn Fred aus Toronto in Kanada nach Geislingen kommen. Lenka Weksberg war im Dritten Reich mit ihren vier Schwestern im KZ-Außenlager in Geislingen interniert, informiert Pastor Matthias Lotz von der Evangelisch-Freikirchlichen-Gemeinde in Geislingen.
Die ehemalige Zwangsarbeiterin wird am Donnerstag um 19 Uhr im Kapellmühlsaal im Rahmen einer Gedenkveranstaltung über ihre schweren Tage in Geislingen berichten. Laut Lotz blickt sie mit Dankbarkeit auf die Zeit in Geislingen zurück, weil sie zu den Frauen gehörte, die der WMF-Graveur Adolf Schoofs damals heimlich unterstützt hat.
Lenka Weksberg wird auch das Grab von Adolf Schoofs in Altenstadt besuchen, um ihm noch einmal zu danken.