Zwangsarbeit von Spaniern in NS-Deutschland und Franco-Spanien

4. März 2021
19:00 - 00:00 Uhr
Ort:
Veranstalter: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Zwangsarbeit von Spaniern in NS-Deutschland und Franco-Spanien

 

In den nationalsozialistischen Zwangslagern wurden während des Zweiten Weltkriegs hunderttausend spanische Gefangene interniert, die vor dem Spanischen Bürgerkrieg geflohen waren. Der Anerkennung dieser Gruppe als Opfer des Nationalsozialismus ging ein langwieriger Prozess voraus, der jedoch letztlich erfolgreich abgeschlossen wurde.

 

Dr. Antonio Muñoz Sánchez, Wissenschaftler am Institut für Sozialwissenschaften der Universität von Lissabon, hat sich intensiv mit diesem Prozess beschäftigt. Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum ist Historikerin und leitet das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Sie sprechen mit dem Historiker Nicolás Sánchez Albornoz, erster Leiter des Instituto Cervantes (1991-1996). Ihm gelang als Junge die Flucht aus franquistischer Zwangsarbeit, die er beim Bau der Basilika Valle de los Caídos leisten musste.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit demInstituto Cervantes Berlin und der Botschaft Spaniens in Deutschland.

 


Zugang zum Gespräch am 4. März um 19 Uhr erhalten Sie am  über diesen Zoom-Link. Bitte melden Sie sich vorab unter kultur.berlin(at)cervantes.es an. 

Die Veranstatlung findet auf Spanisch und Deutsch mit Übersetzung statt.