Die Stiftung EVZ lädt zu dem Podiumsgespräch „Zwangsarbeit in Europa – Zwangsarbeit in Berlin“ am 4. Oktober 2010 um 18 Uhr ins Auditorium des Jüdischen Museums Berlin ein.
Zwangsarbeit im Nationalsozialismus war ein Verbrechen in der Nachbarschaft: rund 3.000 Lager waren in der ganzen Stadt verteilt. Dennoch - konkrete Fakten und Erinnerungsorte sind wenig bekannt. Drei in diesem Feld forschende Historiker sprechen über Fakten und Orte der NS-Zwangsarbeit. Christine Glauning, Cord Pagenstecher und Jens-Christian Wagner präsentieren neu erschlossenes Fotomaterial und gehen der Frage nach, wie dieses Gesellschaftsverbrechen und die Schicksale der Zwangsarbeiter erinnert werden. Moderiert wird der Abend von Manfred Sapper.
Im Anschluss an die Veranstaltung gibt Jens-Christian Wagner eine kurze Einführung zum Ausstellungsrundgang. Karten für den Rundgang durch die Ausstellung erhalten Sie an der Kasse.
Weitere Informationen können Sie unserer Website entnehmen. Bitte planen Sie genügend Zeit für die Sicherheitskontrolle am Eingang des Jüdischen Museums ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.