Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme:
Donnerstag, 13. Juni 2013
19.00 Uhr
Vortrag
Zuflucht in Uruguay und die Emigration
der deutschsprachigen Juden 1933–1945.
Uruguay, das kleinste Land Südamerikas, erwies sich als ein sehr großzügiges und tolerantes Land, das etwa 10.000 deutschsprachigen Verfolgten, überwiegend deutsche Juden, eine Zuflucht bot. Wie schwierig es war, überhaupt aus Deutschland zu entkommen, was die Emigranten erwartete und wie sie ihr Leben in Uruguay aufbauten wird im Vortrag anhand von persönlichen Lebensgeschichten und Zeitdokumenten von Uruguay-Emigranten vorgestellt.
Ein Vortrag von Sonja Wegner. Frau Wegner studierte Geschichte und interviewte in Uruguay Juden, die zwischen 1933 und 1943/44 dorthin emigrierten. Sie hat bei Wolfgang Benz am Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin zum Thema »Zuflucht in einem fremden Land. Exil in Uruguay 1933–1945« promoviert.
Ort: Forschungsstelle für Zeitgeschichte, Beim Schlump 83, 20144 Hamburg
Eine Kooperation der KZ-Gedenkstätte
Neuengamme, der Forschungsstelle für
Zeitgeschichte in Hamburg und des Instituts
für die Geschichte der deutschen Juden
Jean-Dolidier-Weg 75
D - 21039 Hamburg
Telefon: 040 - 428 13 1500
Telefax: 040 - 428 13 1525
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