Zerschlagung der Mitbestimmung 1933. Das Ende der ersten deutschen Betriebsdemokratie

Ausstellung
9. April 2013 -
16. Mai 2013
Ort: Hans-Böckler-Stiftung (in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund)
Veranstalter: Hans-Böckler-Stiftung (in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund)

Im Frühjahr 1933, sofort nach der Machtübertragung auf Hitler und die Nationalsozialisten, wurde die betriebliche Mitbestimmung der Arbeitnehmer brutal zerschlagen. Damit wurde eine der wichtigsten Errungenschaften, die die Gewerkschaften zu Beginn der Weimarer Republik erkämpft hatten, zerstört. Mit der Einführung eines „Führerprinzips“ in den Betrieben wurde der von einflussreichen Kreisen der Unternehmerschaft, vor allem aus der Schwerindustrie, angebahnte Übergang zur Betriebsdiktatur vollzogen. Doch am Ende der NS-Diktatur gehörte die Bildung von Betriebsräten zu den ersten Ansätzen der neu entstehenden Demokratie.