Ernst Grube wurde Ende 1932 in München geboren. Da er eine
jüdische Mutter hatte, galt er im NS-Staat als „Mischling“ und
bekam die Diskriminierung und Entrechtung der Nationalsozialisten
als Kind am eigenen Leib zu spüren. Als die Grubes
ihre Wohnung aufgeben mussten, kamen Ernst und seine
Geschwister in das jüdische Kinderheim in der Antonienstraße
in München. Nach dessen Auflösung 1942 wurden die Kinder
zunächst in das Sammellager nach Milbertshofen und später in
das Lager nach Berg am Laim gebracht. Von dort wurde Ernst
Grube noch im Februar 1945 zusammen mit seiner Mutter
und seinen Geschwistern nach Theresienstadt deportiert. Seit
Kriegsende kämpft Ernst Grube beharrlich für die Erinnerung an
die Verbrechen des NS-Regimes.
Nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0821 - 51 36 39.