Wohin gehen die Transporte?

Vortrag/Vorlesung
27. September 2016
19:30 - 00:00 Uhr
Ort: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal
Veranstalter: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

Im Herbst 1941 begannen die ersten Massendeportationen von Juden aus Deutschland. Die Betroffenen wurden für jedermann sichtbar zu Sammelstellen gebracht und von dort verschleppt. Die Transporte waren nicht geheim, aber sie wurden unterschiedlich wahrgenommen: Was erwarteten die Juden? Welche Vorstellungen hatten die Nachbarn vom Schicksal der Deportierten? Wie sahen Polizisten und SS-Männer ihre Beteiligung an den Transporten? Was bewog die jüdischen Gemeindevertreter zur Mithilfe? Was berichteten jüdische Hilfsorganisationen und ausländische Beobachter darüber?

Der Vortrag verfolgt die unterschiedlichen Perspektiven und versucht, sie zu deuten.

Die Referentin PD Dr. Susanne Heim ist Politikwissenschaftlerin und Historikerin und beschäftigt sich schon lange in ihren Forschungen mit der Zeit des Nationalsozialismus. Seit 2005 ist sie Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden 1933 — 1945“.



Termin: Dienstag, 27.9.2016, 19.30 Uhr

Ort: Begegnungsstätte Alte Synagoge

Teilnahmegebühr: 3,00 Euro

Veranstalter: Begegnungsstätte Alte Synagoge in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Wuppertal e.V.