Begriffe wie ‚Virtual Reality‘ und ‚Gamification‘ sind heute in aller Munde. Aber was genau verbirgt sich dahinter, und wie viel Spiel ist überhaupt angemessen, wenn es um die Vermittlung von NS-Geschichte geht? Diese sowie viele weitere Fragen werden im Rahmen der Tagung sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Sicht beleuchtet. Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen, die im Bereich der NS-Vermittlung tätig sind, miteinander ins Gespräch zu bringen und zu vernetzen.
Nach einem Einführungsvortrag von Dr. Maren Tribukait vom Leibniz-Institut für digitale Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut folgen drei Panels, in denen Vertreter:innen südwestdeutscher Bildungsanbieter ihre digitalen Formate auf den Prüfstand stellen: Vor welchen Herausforderungen hat sie deren Realisierung gestellt, inwieweit sind die Formate beispielgebend, und inwieweit lassen sie sich auf andere Einrichtungen übertragen? Auf einem ‚Markt der medialen Möglichkeiten‘ können sich die Teilnehmer:innen näher über die vorgestellten Praxisbeispiele informieren und sie selbst austesten. Im Anschluss an einen Input von Dr. Tabea Widmann von der Stiftung digitale Spielekultur wird sodann erarbeitet, in welchem Maße und zu welchem Zweck der Einsatz der vorgestellten Formate im Rahmen der NS-Vermittlung zielführend ist und in welchem Umfang sie sich in die Praxis umsetzen lassen.
Das detaillierte Programm können Sie hier als PDF-Datei abrufen (Stand 16. Jan. 2024).
Die Tagung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen von Gedenkstätten, Museen und anderen Bildungsträgern, an Lehrkräfte sowie an Studierende einschlägiger Fachrichtungen.
Bitte melden Sie sich bis zum 23. Februar 2024 unter Angabe Ihres Namens sowie gegebenenfalls der von Ihnen vertretenen Einrichtung via E-Mail an info@lernort-kislau.de für die Tagung an. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Angaben in eine bei der Tagung auszulegende Teilnahmeliste aufnehmen und dass während der Veranstaltung Fotoaufnahmen gemacht werden.
Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro pro Person. In dieser Summe ist die Verpflegung mit Essen und Getränken enthalten. Unsere Bankdaten gehen Ihnen mit unserer Bestätigung Ihrer Anmeldung zu. Die Anmeldung wird mit der Überweisung der Teilnahmegebühr wirksam.
Vom Karlsruher Hauptbahnhof aus erreichen Sie das DGB-Haus mit den S-Bahn-Linien S1, S4, S7, S8 und S11 sowie mit der Straßenbahnlinie 2 innerhalb von fünf Minuten (Haltestelle Kongresszentrum). Parkmöglichkeiten finden Sie in den öffentlichen Tiefgaragen unter dem Karlsruher Festplatz sowie unter dem Badischen Staatstheater.
Die Veranstaltung wird mithilfe von Projektmitteln der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg realisiert.
[PDF-Download: Einladung/Programm Tagung 'Wie viel Spiel ist zu viel?']