Zwischen 1933 und 1938 war Moringen Standort des ersten Konzentrationslagers für Frauen. Annähernd 1400 Frauen waren hier aus verschiedenen Gründen inhaftiert. Ein Großteil von ihnen waren Zeuginnen Jehovas und Frauen aus dem politischen Widerstand. Ebenso konnten u.a. „Rassenschande“ oder abfällige Äußerungen über das NS-System zu einer Einweisung führen. Gedenkstättenleiter Dietmar Sedlaczek stellt anhand von Biografien Bezüge nach Südwestdeutschland her.