Kirsten John-Stucke M. A., stellv. Museumsleiterin
Seit der Einrichtung der ersten Dokumentation Wewelsburg 1933-1945 im Jahr 1982 werden die Berichte von ehemaligen KZ-Häftlingen gesammelt und Zeitzeugeninterviews aufgezeichnet und archiviert. Die Aufzeichnungen und Erinnerungen der Überlebenden des KZ Niederhagen-Wewelsburg sind eine wichtige Quelle für das „Erfahrbarmachen“ der Lebens- und Arbeitsbedingungen der KZ-Häftlinge in Wewelsburg. Woran erinnern sich die Überlebenden, was war ihnen wichtig? Was haben sie als „Andenken“ an die KZ-Haft über Jahrzehnte hinweg aufgehoben und bewahrt? Kirsten John-Stucke berichtet in ihrem Vortrag von dem schwierigen Umgang der Zeitzeugen mit ihren Erinnerungen und von der Präsentation der Zeitzeugen Erfahrungen in der neuen Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945.
Kirsten John-Stucke, M.A. ist Historikerin und stellvertretende Museumsleiterin des Kreismuseums Wewelsburg. Als Mitglied der wissenschaftlichen Projektgruppe zur neuen Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ hat sie vor allem die Themenbereiche zur Geschichte des Konzentrationslagers in Wewelsburg konzipiert.