Nach einer unbeschwerten Kindheit erlebte Uri Chanoch (*1928) die Besetzung seiner Heimatstadt Kaunas durch die Rote Armee 1940 und ein Jahr später durch die Wehrmacht. Bald darauf musste die Familie in ein Ghetto umziehen. Nach der Auflösung des Ghettos im Sommer 1944 wurde Uri mit Vater und Bruder in das KZ Kaufering deportiert, wo er Zwangsarbeit leisten musste. Uri floh vom ›Todesmarsch‹ im April 1945 und wurde bei Landsberg durch amerikanische Truppen befreit. 1946 wanderte er mit seinem Bruder nach Palästina aus, wo er nach mehreren Jahren im Militär Geschäftsmann wurde und einen eigenen Betrieb leitete.
PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Hermann Simon, Direktor Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Grußworte
Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien
S. E. Deividas Matulionis, Botschafter der Republik Litauen
Gespräch
Uri Chanoch mit Shelly Kupferberg, Journalistin und Moderatorin