„Was gibt es da noch zu sehen?!“ Konzepte und Methoden zur Erschließung von Orten der NS-Geschichte - Fortbildung für Multiplikator*innen
In der Fortbildung lernen die Teilnehmenden exemplarisch die Situation in Weimar zur Zeit des Nationalsozialismus kennen und erkunden die Geschichte des KZ Buchenwalds. Vor diesem Hintergrund befassen sie sich grundlegend mit den zwei pädagogischen Konzepten „Konfrontationen – Bausteine für die pädagogische Arbeit“ und „Verunsichernde Orte – Weiterbildung Gedenkstättenpädagogik“, die auf je unterschiedliche Weise die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus inhaltlich und methodisch anregen. Die übergeordneten Zielsetzungen für die Teilnehmenden hierbei lauten, den inhaltlichen Wissensbestand zur NS-Geschichte zu erweitern, Instrumente der Vermittlung dieser Geschichte kennen zu lernen und zu erproben sowie schließlich die eigene Motivation, Zielsetzung und Ergebniserwartung für die Durchführung von Gedenkstättenbesuchen mit Gruppen (Schulklassen, Gruppen der außerschulischen Bildung) zu reflektieren.
Das Angebot richtet sich an: Gedenkstättenmitarbeiter*innen, schulische Lehrkräfte unterschiedlicher Fachrichtungen und außerschulische Multiplikator*innen, die Besuchergruppen betreuen bzw. mit
Gruppen NS-Gedenkstätten besuchen. Veranstaltungsort ist die EJBW.
Die Veranstaltung ist von der Hessischen Lehrkräfteakademie akkreditiert und als Fortbildung anerkannt. Die
Fortbildung ist beim Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) anerkannt (Nr. 5094-35-0181/15).
Anmeldungen richten Sie bitte bis zum 5.Februar 2016 an:
Manuel Vogel (EJBW), Fon +49 3643 827-104, Fax +49 3643 827-452, vogel@ejbweimar.de
Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.ejbweimar.de/index.php?id=65&tx_ttnews[tt_news]=1552&tx_ttnews[backPid]=64&cHash=bc72b7d039