Gedenken an die Bücherverbrennung in Frankfurt vor 80 Jahren
"Ich übergebe alles Undeutsche dem Feuer!" So lautete vor 80 Jahren deutschlandesweit die Maxime. Allein in Frankfurt verbrannten am 10. Mai 1933 Mitglieder der nationalsozialistischen Studentenschaft auf dem Römerberg die Werke von mehr als 130 AutorInnen. Hintergrund war die im März 1933 gestartete "Aktion wider den undeutschen Geist", die sich gegen jüdische und/oder dem Nationalsozialismus kritisch gegenüberstehende Intellektuelle richtete.