im Beisein von Bundespräsident Joachim Gauck und Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrates
der Juden in Deutschland, der Öffentlichkeit übergeben.
den fast vollständig erhaltenen Grundriss der vor 75 Jahren, am 9. November 1938 zerstörten Synagoge freigelegt.
Die Grundmauern wurden von Archäologen vermessen und dokumentiert. Auf den Grundmauern haben wir eine den Grundriss
nachzeichnende knapp drei Meter hohe Mauer mit einem umlaufenden Inschrift-Band errichtet.
Die wiedergefundenen Fundamente der zerstörten Synagoge tragen das Denkmal.
Die Inschrift wurde von Bürgerinnen und Bürgern aus Eberswalde verfasst.
Sie benennt in Satzfragmenten die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Eberswalde, ihre Ausgrenzung, Verfolgung und Auslöschung.
Eberswalde einige Bäume in den Grundriss der Synagoge gepflanzt. Dann wurde der Raum mit einem letzten Mauersegment verschlossen.
Die Gedenkmauer hat weder Tür noch Fenster. Der umschlossene Raum bleibt unbetretbar. In ihm wachsen die Bäume und die sich natürlich einfindende Vegetation.
In einigen Jahren wird das Grün über die Mauer hinauswachsen und in vielen Jahren wird ein Baumbestand die ehemalige Synagoge nachzeichnen und an sie erinnern: WACHSEN mit ERINNERUNG
Die Internetseite zum Projekt: WACHSEN-MIT-ERINNERUNG