Anlässlich des Gedenktages an die Reichspogromnacht 1938 erinnert der Vorsitzende des Gedenkstättenvereins, Klaus Volland, am Montag, 9. November, ab 19 Uhr in einem Vortrag an das Schicksal des jüdischen Viehhändlers „Julius“ Joseph Salomon aus Bremervörde. Der Vortrag trägt den Titel „Es ist nicht ohne meine Arbeit, Kenntnis und große Ausgaben zur Hochkultur geworden“ und behandelt die Geschichte der jüdischen Familie Salomon in Engeo und Bremervörde von 1909 bis 1941.
Anhand von Dokumenten aus den Kreis- und Landarchiven stellt Referent Klaus Volland dar, wie die Familie systematisch zur Aufgabe ihres Viehhandelsgeschäfts in Bremervörde und ihrer Landwirtschaft in Engeo gezwungen wurde.