Am 20. Oktober wird Frau Prof. Sabine Hering anhand von Biographien in die Geschichte der jüdischen Sozialarbeit in Deutschland einführen. Zugleich wird von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland eine Wechselausstellung zu diesem Thema im Hauptraum gezeigt werden.
Sabine Hering, 1947 in Hamburg geboren, Professorin i.R. an der Universität Siegen hat im Bereich der Wohlfahrtsgeschichte, Sozialpädagogik und Gender geforscht und gelehrt.
Die 1917 gegründete Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland setzte sich dafür ein, das Almosen-Prinzip der Wohltätigkeit durch moderne und professionelle Angebote im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe zu ersetzen. Damit gehörte die ZWST nicht nur in den 1920er Jahren, sondern auch wieder ab 1951 bis in die Gegenwart hinein zur Avantgarde im Bereich der Wohlfahrtspflege.