Im September 1944, richtete die SS in Hamburg-Sasel ein Konzentrationslager für 500 Frauen ein. Es existierte bis Kriegsende; mindestens 37 Häftlinge sind im KZ Sasel gestorben.
Herbert Diercks und Christine Eckel, Kuratoren der aktuellen Ausstellung der Gedenkstätte „Plattenhaus Poppenbüttel“, nehmen diesen Jahrestag zum Anlass, um an das Schicksal dieser und weiterer Frauen zu erinnern, die in Hamburg ab Sommer 1944 in Außenlagern des KZ Neuengamme inhaftiert waren. Die Hintergründe für die Errichtung dieser Lager werden dargelegt und deren weitere Geschichte bis Kriegsende skizziert. Im Vordergrund der Vorträge werden die Geschehnisse in Sasel und Poppenbüttel stehen.
Ganztägige Öffnungszeit der Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel anlässlich der Errichtung des KZ Sasel vor 70 Jahren.
Mittwoch, 17. September 2014
10.00 – 18.00 Uhr
Sonderöffnung