Von Schwedt nach Santiago – Eine jüdische Familie auf der Flucht vor Hitler / Vortrag zur „Woche der Brüderlichkeit“

Vortrag/Vorlesung
15. März 2012
19:30 Uhr
Ort: Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Veranstalter: Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Die jüdische Familie Meinhardt lebte über Generationen in Schwedt an der Oder und war mit Tabakanbau zu Wohlstand gekommen. 1938 wurden die Betriebe „arisiert“ und beim Novemberpogrom die männlichen Familienmitglieder verhaftet und misshandelt. Käte Meinhardt bemühte sich unermüdlich um ein Visum, um ihren Mann Gerd aus dem KZ Sachsenhausen herauszuholen. Die beiden hatten erst im April 1938 geheiratet.

Albert Michael Meinhardt, 1941 in Santiago geborener Sohn von Käte und Gerd Meinhardt, schildert die Verfolgungsgeschichte der Meinhardts und die Flucht seiner Eltern nach Chile.