Vom Landgericht zum Polizeipräsidium Stadthistorische Tour entlang der einstigen "Adolf-Hitler-Straße "

Führung/Exkursion
26. Juni 2016
14:00 - 00:00 Uhr
Ort: Treffpunkt: Eingang Landgericht, Eiland 1 (hist. Gebäude), Wuppertal
Veranstalter: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

Historischer Stadtrundgang

 

Leitung: Michael Okroy

Kostenbeitrag: 5,00 Euro


Am kommenden Sonntag, den 26. Juni, bietet die Begegnungsstätte Alte Synagoge einen historischen Stadtrundgang zur NS-Geschichte an – diesmal in Unterbarmen, zwischen Landgericht und Polizeipräsidium.

Ein Großteil der heutigen Friedrich-Engels-Allee wurde im April 1933 von den Nationalsozialisten in „Adolf-Hitler-Straße“ umbenannt. Bereits in der napoleonischen Ära ausgebaut, entwickelte sich die einstige Prachtallee zu einer der wichtigsten Hauptverkehrsadern im prosperierenden Wuppertal. Während der NS-Zeit erstreckte sich die „Adolf-Hitler-Straße“ in ihrer Gesamtlänge vom Hofkamp in Elberfeld bis Alter Markt in Barmen. Im Rahmen nationalsozialistischer Stadtplanungskonzepte, die u.a. ein neues Stadtzentrum auf der Höhe Haspel vorsahen, sollte die Allee zu einer breiten Aufmarsch- und Paradestraße erweitert werden und direkt auf den geplanten „Adolf-Hitler-Platz“ als neuer Stadtmitte Wuppertals zuführen.

An der heutigen Friedrich-Engels-Allee erinnern zahlreiche – und zum Teil noch erhaltene - historische Gebäude an die NS-Zeit: an den Terror der SA, an einen der schlimmsten NS-Verbrecher, aber auch an Opposition gegen das Regime. Wichtige Stationen der Tour sind u.a. das Landgericht, eine SA-Kaserne, das frühere Gewerkschaftshaus, die ehemalige Kgl. Baugewerkschule, die Pauluskirche, die NSV-Zentrale und das Polizeipräsidium.

Informationen: Begegnungsstätte Alte Synagoge, Tel. 0202 563-2843

E-Mail: info@remove-this.alte-synagoge-wuppertal.de

www.alte-synagoge-wuppertal.de