Zielsetzung
Am 29. April wurden zum Auftakt des partizipativen Prozesses in einer öffentlichen Veranstaltung erste studentische Nutzungskonzepte für die Lichtenburg präsentiert und breit diskutiert. In einem Workshop am 28. Juni haben verschiedene, mit dem Schloss verbundene Akteur:innen Nutzungsbausteine gesammelt, strukturiert und hinsichtlich ihrer jeweiligen Potenziale und Anforderungen fachlich eingeordnet. Die öffentliche Vorstellung und Diskussion von Nutzungsszenarien mit Bürger:innen und externen Expert:innen zielt nun darauf ab, über Zukunftsbilder Ziele und Standards in einem dialogischen Prozess zu präzisieren.
Ablauf
16:00 Uhr Begrüßung und Vorstellung des Ablaufs
16:15 Uhr Vorstellung der studentischen Entwürfe
16:30 Uhr Impulse (Dr. René Hartmann, Wüstenrot Stiftung Ulrike Rothe, IBA Thüringen)
17:00 Uhr Pause
17:15 Uhr Vorstellung von Nutzungsszenarien
17:30 Uhr Arbeitsgruppenphase
18:45 Uhr Vorstellung der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen und Schlussrunde
19:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Rückmeldung bis zum 20.09.2022, gerne per Mail an info-lichtenburg@erinnern.org
Das Projekt „Visionen für die Lichtenburg“ hat die Entwicklung einer zukunftsweisenden und innovativen Nutzungskonzeption zum Ziel, die der herausragenden Bedeutung des Schlosses angemessen Rechnung trägt. Dabei sollen im Rahmen eines partizipativen und transdisziplinären Prozesses alle relevanten und mit dem Schloss verbundenen Akteur:innen und Strukturen berücksichtigt werden. Darüber hinaus gilt es, die Schlossanlage Lichtenburg mit angemessenen neuen Nutzungseinheiten und möglichen baulichen Ergänzungen so zu entwickeln, dass die historische Vielfalt der Anlage sichtbar bleibt und sich gleichzeitig in einer angemessenen Nutzungs- und Akteur:innenvielfalt abbildet. Die gesellschaftlichen Transformationsprozesse – insbesondere im ländlichen Raum – sollen ebenso wie die Forderungen des europäischen Green Deal als Chance für einen modellhaften Ausbau der Gesamtanlage des Schlosses begriffen werden. Im Rahmen des Prozesses sollen Finanzierungsoptionen eruiert werden, die auf der Grundlage stabiler Trägerschaften zukunftsfähige Entwicklungsprozesse garantieren.
Das Team aus LABOR FÜR URBANE ORT UND PROZESSE, Stuttgart und SEETAL, Weimar ist seit Februar 2022 mit der partizipativen Entwicklung eines Nutzungskonzepts für die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt beauftragt. Das Projekt „Visionen für die Lichtenburg“ findet in Kooperation zwischen der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin, der FH Aachen und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) statt und wird durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert.