Versöhnung mit der VergangenheitWiderstand und Kollaboration im nationalen Gedächtnis
Die Geschichte des 20. Jahrhunderts birgt blinde Flecken. Ziel ist, die großen und strittigen Themen Widerstand und Kollaboration in den nationalen Narrativen zu verorten. Untersucht werden nicht allein die Beziehungen der Nationen untereinander, sondern ihr Umgang mit Exilanten, Kollaborateuren, Widerstand und Mitläufertum. Welchen Beitrag kann die historische Erinnerungsarbeit zur Aussöhnung leisten? Wer bestimmt, woran erinnert wird und was prägt den Diskurs in der Öffentlichkeit? Das Gedenkstättentreffen findet u.a. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Nationales Gedenken in Polen, mit der Bundesstiftung Aufarbeitung, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Stiftung Kreisau statt und richtet sich an Historiker, Mitarbeiter von Gedenkstätten, historischen Museen und Zeitzeugenprojekten.
14. Ost-Westeuropäisches Gedenkstättentreffen Kreisau
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