Ein langwieriges Forschungsprojekt haben SchülerInnen in Berlin-Weißensee in Angriff genommen: Gab es jüdische Nachbarn im Umfeld ihrer Schule und was wurde aus ihnen? Sie suchten nach Namen und Adressen auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee, in Berliner Adressbüchern und in den Archiven. Im Archiv der Stiftung Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum. nahm an Hand einzigartiger Dokumente eine spannende Recherchearbeit ihren Anfang, die über ein Jahr dauerte. In mühevoller Kleinarbeit ließen sich bedrückende Familiengeschichten und -schicksale teilweise rekonstruieren. Entstanden ist daraus eine Wanderausstellung, die das persönliche Schicksal ehemaliger jüdischer Nachbarn zeigt. Die Ausstellung ist ab 17. März 2013 in der Katholischen Akademie in Berlin zu sehen, dann ab 14. April 2013 im Kathedralforum und ab Mitte Mai in der Katholischen Theresienschule in Berlin-Weißensee.
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