Freiwillige aus 13 Ländern sind am vergangen Sonntag zu einem zweiwöchigen Workcamp der internationalen Jugendbegegnungsstätte im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Kooperation mit Service Civil International angereist.
Im Mittelpunkt dieses Projektes steht eine fotografische Spurensuche an ehemaligen Lager- und Produktionsstandorten in Berlin-Schöneweide und weiteren Orten in Berlin. Zwei Wochen lang beschäftigen sich die Teilnehmenden aus der Türkei, Ukraine, Schweiz, den USA, Niederlanden, Spanien, Russland, Serbien, Griechenland, Ungarn, Japan, Taiwan, Deutschland mit dem Thema „NS Zwangsarbeit“ an den historischen Orten in Schöneweide, Köpenick, Rummelsburg, Wilhelmshagen und Berlin-Mitte und dokumentieren ihre Reise mit einer Kamera. Teilnehmer/innen erforschen vor Ort, was dort produziert wurde und welche Auswirkung Krieg und Zwangsarbeit hatten.