Über Malyj Trostenez, heute ein Vorort von Minsk, ist in Deutschland und Belarus wenig bekannt. Dabei handelt es sich bei Malyj Trostenez um einen der größten NS-Vernichtungsorte auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion, an dem Menschen aus Belarus, Deutschland, Österreich und Tschechien ermordet wurden. Am 8. November 1941 fand die erste Deportation vom Hannoverschen Bahnhof in das Getto Minsk statt. Viele der Deportierten wurden im Lager Malyj Trostenez bei Minsk ermordet. Aus Anlass des 75. Jahrestages dieser Deportation wird in der Hauptkirche St. Katharinen die zweisprachige Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ eröffnet.
Dauer der Ausstellung: Dienstag, 8. November - Mittwoch, 7. Dezember 2016