Fortbildung mit Dr. Marc Buggeln.
1942 fand ein wesentlicher Wandel des KZ-Systems statt, der durch zwei Elemente geprägt war: Die Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden und den systematischen Einsatz von KZ-Häftlingen zur Sklavenarbeit für die deutsche Kriegswirtschaft. Zur Kennzeichnung des Sklavenarbeitseinsatzes wurde über lange Jahre die Formel „Vernichtung durch Arbeit“ genutzt. In jüngster Zeit sind durch neuere Forschungsergebnisse Zweifel an dieser Wortwahl aufgekommen.
Im Workshop mit Dr. Marc Buggeln, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin, wird der Wandel des KZ-Systems im Nationalsozialismus vorgestellt und auf dieser Grundlage darüber diskutiert, für welche Tatbestände der Begriff „Vernichtung durch Arbeit“ angemessen erscheint.
Um Anmeldung wird gebeten.