Workshop
Fr, 14. Oktober, bis Sa, 15. Oktober 2016
Verkehr mit Fremdvölkischen. Geschichte und Nachgeschichte des „Umgangsverbots“ mit Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern im Nationalsozialismus
Die NS-Führung betrachtete die rund 7 Millionen zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppten Ausländerinnen und Ausländer als „volkstumspolitische Gefahr“: Sexuelle Kontakte zu „Fremdvölkischen“ wurden unter Strafe gestellt. Etwa 3500 Frauen waren im KZ Ravensbrück aufgrund einer Beziehung zu einem Ausländer in Haft. Osteuropäer mit Beziehungen zu deutschen Frauen wurden in der Regel erhängt, ihre Partnerinnen öffentlich angeprangert und anschließend inhaftiert.
Thema der Tagung sind die die Praktiken der Verfolgung und Stigmatisierung der Betroffenen wie auch die Haftbedingungen in den Konzentrationslagern, Arbeitserziehungslagern und weiteren Haftstätten.
In Kooperation mit der Gedenkstätte Breitenau, der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert und der Gedenkstätte und Museum Trutzhain.
Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen
Anmeldung und Information: info@ravensbrueck.de