herausgegeben von Vasilij Stepanowitsch Christoforow, Vladimir Gennadjewitsch Makarow und Matthias Uhl |Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Moskau
Bereits in den 1950er Jahren begannen zahlreiche Akteure des Zweiten Weltkrieges ihre Memoiren zu veröffentlichen. Es interessierte sie vor allem
die Frage, warum der Krieg nicht gewonnen werden konnte. Dabei reduzierten die Generale ihr Handeln auf eine Befehlskette, die sie selbst
entlastete und die Deutschen insgesamt von jeder Verantwortung freisprach.
In dem vorliegenden Band werden Aussagen hochrangiger Militärs vorgestellt. Wie die in westlicher Internierung angefertigten Aufzeichnungen
sind auch sie nicht frei von Widersprüchen und Ungenauigkeiten. Auch hier findet sich das vorsätzliche Verschleiern von belastenden Sachverhalten.
Doch anders als in der westdeutschen Nachkriegsöffentlichkeit sind die Aussagen frei von Rechtfertigungsversuchen, da die Protagonisten von der
gesellschaftlichen Debatte ausgeschlossen waren.
Begrüßung:
Dr. Jörg Morré | Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst
Einführung und Gespräch mit:
Prof. Dr. Nikolaus Katzer |Direktor des Deutschen Historischen Instituts Moskau
Dr. Felix Römer |Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut London
Dr. Matthias Uhl |Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Moskau
Buchvorstellung
Dr. Felix Römer |Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut London
Eine Veranstaltung des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst und des Deutsch Historischen Instituts Moskau
Im Anschluss lädt das Deutsch Historische Institut zu einem kleinen Empfang.
Eintritt
frei
Verkehrsverbindung:
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Zwieseler Straße 4 | 10318 Berlin
S-Bhf Karlshorst, S 3, Bus 296
U-Bhf Tierpark, U5, Bus 296
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