Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Gegenwart: 2017 machten engagierte Bürger:innen darauf aufmerksam, dass sich im Süden des Berliner Ortsteils Lichterfelde Baracken eines Kriegsgefangenenlagers erhalten haben. Hier internierte die Wehrmacht von 1940 bis 1945 vor allem französische Soldaten. Das Gelände soll nun mit Wohnungen bebaut und die historischen Baracken größtenteils abgerissen werden.
Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte des Lagers Lichterfelde und der französischen Kriegsgefangenen in Berlin. Die Entwicklung des Ortes wird von der Vorkriegszeit über die Nutzung als Kriegsgefangenenlager bis zur gegenwärtigen Bauplanung dargestellt. Ausgewählte Biografien eröffnen weitere Perspektiven auf das Lager. Die Präsentation leistet einen Beitrag zu der Debatte, was mit diesem wichtigen historischen Ort geschehen soll.
Die Ausstellung ist dreisprachig:
Deutsch | English | français
Ausstellungseröffnung 27. Oktober 2022, 18 Uhr
Anmeldung: veranstaltung-sw@topographie.de | 030 – 63 90 288-0
Die Eröffnung wird live digital übertragen.