VERGESSEN UND VORBEI? Das Lager Lichterfelde und die französischen Kriegsgefangenen

27. Oktober 2022
18:00 - Uhr
Ort: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Str. 5, 12439 Berlin
Veranstalter: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Gegenwart: 2017 machten engagierte Bürger:innen darauf aufmerksam, dass sich im Süden des Berliner Ortsteils Lichterfelde Baracken eines Kriegsgefangenenlagers erhalten haben. Hier internierte die Wehrmacht von 1940 bis 1945 vor allem französische Soldaten. Das Gelände soll nun mit Wohnungen bebaut und die historischen Baracken größtenteils abgerissen werden.

Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte des Lagers Lichterfelde und der französischen Kriegsgefangenen in Berlin. Die Entwicklung des Ortes wird von der Vorkriegszeit über die Nutzung als Kriegsgefangenenlager bis zur gegenwärtigen Bauplanung dargestellt. Ausgewählte Biografien eröffnen weitere Perspektiven auf das Lager. Die Präsentation leistet einen Beitrag zu der Debatte, was mit diesem wichtigen historischen Ort geschehen soll.

Die Ausstellung ist dreisprachig:
Deutsch | English | français

Ausstellungseröffnung 27. Oktober 2022, 18 Uhr

  • Begrüßung: Dr. Christine Glauning (Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit)
  • Grußwort: Dr. Klaus Lederer (Senator für Kultur und Europa in Berlin)
  • Grußwort: Thomas Guibert (Erster Botschaftsrat der Französischen Botschaft)
  • Rückblick: Thomas Schleissing-Niggemann (Vorsitzender des Vereins Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V.)
  • Erinnerungsbericht: Agnès Tanière (Tochter des ehem. französischen Kriegsgefangenen Joseph Baby)
  • Einführung in die Ausstellung: Roland Borchers (Kurator)
  • Musikalische Begleitung: (Mélinée)

Anmeldung: veranstaltung-sw@topographie.de | 030 – 63 90 288-0
Die Eröffnung wird live digital übertragen.

Weitere Informationen

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