Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die sich im Nationalsozialismus am Widerstand beteiligt hatten und Verfolgungen hatten erleiden müssen, darunter auch jene, die zusätzlich in der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands Repressalien erlitten hatten, nahmen auf vielfältige Art und Weise Einfluss auf die Entwicklung Hamburgs nach Kriegsende. Sie waren in den Gewerkschaften aktiv, übernahmen Funktionen in der SPD, der Arbeiterjugend und in anderen SPD-nahen Organisationen, wurden Repräsentanten des Senats und der Bürgerschaft. Ihnen ging es um den Aufbau eines demokratischen Hamburgs.
Um „Verfolgung als politische Erfahrung“ geht es in der Publikation der Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten, die im Frühjahr 2013 erschien, und die Mitautor Holger Martens in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel vorstellen wird.
Vortrag von Dr. Holger Martens, Hamburg.
Ort: Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten
Fuhlsbüttel 1933 – 1945, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg
Anfahrt: S/U-Bahnhof Ohlsdorf, S1 / U1
Eine Veranstaltung der
KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Jean-Dolidier-Weg 75
D - 21039 Hamburg
Telefon: 040 - 428 13 1500
Telefax: 040 - 428 13 1525
Email: info@kz-gedenkstaette-neuengamme.de
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