Die Ausstellung, die das Aktive Museum in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand realisiert hat, erzählt anhand von 27 exemplarischen Einzelfällen aus Ost- und West-Berlin vom zähen Ringen um angemessene Formen von Entschädigung und Rückerstattung. Geschildert wird die Suche nach gangbaren Verfahren im Angesicht beispielloser Verbrechen, aber eben auch, wie mit den Opfern des Nationalsozialismus nach 1945 »verfahren« wurde.