Seit 2013 dokumentiert der Fotograf Jan Schenk, wie die Orte der verbrannten Bücher aus 1933 heute aussehen. Darunter finden sich Parkplätze, Behörden, Sportplätze und Shoppingcenter.
Die Ausstellung macht Orte sichtbar, an denen damals Bücherverbrennungen stattgefunden haben. An den meisten Orten fehlt eine physische Erinnerung an die Geschehnisse. Das wirft Fragen auf, wie historische Orte heute betrachtet und genutzt werden. Der Blick geht auf Orte über Berlin hinaus. Des Weiteren werden Schriftsteller*innen, deren Bücher verbrannt wurden, näher beleuchtet. Die Ausstellung ermöglicht einen Einstieg in die Geschichte von der Gegenwart aus, so werden auch Themen wie Meinungsfreiheit in beiden Zeiträumen behandelt und gefragt, was wir aus den Ereignissen von 1933 lernen können.
Die Bücherverbrennungen 1933 in der Memorialkunst.
Vortrag von Prof. Dr. Stefanie Endlich (UdK Berlin)
Digitale Bibliothek verbrannter Bücher
Launch der Webseite des Moses Mendelssohn Zentrums.
Eintritt frei