Die Ausstellung thematisiert die schwierige Arbeit des medizinischen Häftlingspersonals im Krankenrevier des zentralen Frauen-Konzentrationslagers des „Dritten Reichs“. Die Tätigkeit als Ärztin oder Pflegerin verlangte den Häftlingen eine dauernde Gratwanderung zwischen den Befehlen der SS, ihren eigenen Überlebensinteressen und den Bedürfnissen der Kranken ab. Welchen Handlungsspielraum hatten sie? Was taten sie?
Die Charité zeigt die Ausstellung im Rahmen ihres Projekts „Wissenschaft in Verantwortung – GeDenkOrt.Charité": Denn auch Ärzte der Berliner Universitätsmedizin waren in der Zeit des Nationalsozialismus an Medizinverbrechen im Konzentrationslager Ravensbrück beteiligt.
Eröffnung der Ausstellung
Mittwoch, den 29. Juni 2016 um 18.00 Uhr
Auditorium im CharitéCrossOver
Campus Charité Mitte
Charitéplatz 1 in 10117 Berlin
Geländeadresse: Virchowweg 6
Die Ausstellung wird bis Mittwoch, den 31. August von Montag bis Freitag zwischen 7 und 20 Uhr im CharitéCrossOver zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.
Anhang