| Datum: | 05.09.2012, 19:00 |
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| Veranstalter: | Stiftung EVZ in Kooperation mit der Polnischen Botschaft und der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" |
| Veranstaltungsort: | Vertretung der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, Hiroshimastr. 22, 10785 Berlin |
Während des Zweiten Weltkrieges wurden polnische Kinder zwangsweise germanisiert. Vorsichtigen Schätzungen zufolge sind mindestens 20 000 Kinder, welche den rassischen Kriterien der Nationalsozialisten entsprachen, verschleppt, in Heimen umerzogen und deutschen Adoptiveltern übergeben worden. Nach dem Kriegsende wurden einige der Kinder nach Polen zurückgebracht, wo sie oft keine Verwandten mehr vorfanden und als Deutsche beschimpft wurden. Mit den Folgen dieser Entwurzelung haben die Betroffenen bis heute zu tun. Anna Berezowska und Barbara Paciorkiewicz, beide Opfer dieser menschenverachtenden Rassenideologie, erinnern in ihrem Gespräch mit der Historikerin Iris Helbing an das Massenverbrechen.
Programm
Begrüßung Staatsrätin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund
Grußworte Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ Andrzej Szynka, Gesandter, Botschaft der Republik Polen
Einführung Iris Helbing, Historikerin
Zeitzeugengespräch Anna Berezowska, Zeitzeugin Barbara Paciorkiewicz, Zeitzeugin Iris Helbing (Moderatorin)
Empfang |