Die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger Hamburgs, wie auch der politischen Opposition, stieß in der übrigen Bevölkerung teils auf offene Unterstützung, teils auf gezieltes Wegschauen. Wenige Menschen mit intaktem Gewissen widersetzten sich diesem Konsens und halfen den Verfolgten. Die Hilfe reichte von Lebensmittelspenden bis zur Fluchthilfe, Helferinnen und Helfer kamen aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Autorinnen aus Hamburger Geschichtswerkstätten haben dieses bisher wenig erforschte Kapitel der Hamburger NS-Geschichte recherchiert und präsentieren die Ergebnisse.
Eine Lesung aus dem im April 2010 erschienenen Buch und Diskussion mit der Autorin Ulrike Sparr.