Überlebende von Osaritschi

15. Mai 2014
Ort:
Veranstalter: Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft

Im Januar 1944 errichtete die NS-Besatzungsmacht in den Sümpfen von Osaritschi (heute Belarus) drei mit Stacheldraht umzäunte Lager. 50.000 Menschen wurden von den Deutschen in die Lager getrieben. Die Gefangenen wurden gezielt mit Flecktyphus infiziert, um bei ihrer Befreiung durch die Soldaten der Roten Armee eine Epidemie auszulösen. Die Lager bestanden weniger als drei Wochen. Mehr als 9.000 Menschen starben hier. Viele der Überlebenden blieben für immer traumatisiert. Eine Zeitzeugin berichtet aus ihrem Leben und über das Engagement der NGO „Soziale Projekte“ in Gomel für die Überlebenden von Osaritschi.

Programm unter Link