Als „Asoziale“ wurden im Nationalsozialismus unterschiedlichste Personen verfolgt: Sinti und Roma, Arme, Obdachlose, Alkoholkranke, so genannte „Arbeitsscheue“, Prostituierte, Personen, die gegen herrschende Bestimmungen verstießen, beispielsweise unerlaubten Kontakt zu Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen pflegten.
Der Begriff war sehr dehnbar und gab viele Möglichkeiten der Verfolgung. Auch heute werden Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen Opfer rechter Gewalt, zum Teil mit den gleichen Begründungen wie im Nationalsozialismus.
Damit ergeben sich große Berührungspunkte zu den Opfern der aktuellen Ausstellung „Opfer rechter Gewalt“.
Anmeldung bitte unter: 040 – 428 131 575
Die Führung ist öffentlich und kostenfrei.