THEATERFAMILIE LANGHOFF

26. März 2014
19:00 - 00:00 Uhr
Ort:
Veranstalter: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

FILM, LESUNG UND GESPRÄCH

Der Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e. V. und die „Freunde des Deutschen Theaters Berlin“ laden Sie zur nächsten Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Erzwungenes Finale – Ende der Vorstellung“ herzlich ein:

MITTWOCH, 26. MÄRZ 2014 - 19 UHR

Wolfgang Langhoff war Schauspieler in Wiesbaden und Düsseldorf, bevor er 1933 wegen seiner politischen Überzeugungen in das KZ Börgermoor eingeliefert wurde. Dort entstand das Lied "Die Moorsoldaten". Nach seiner Freilassung gelang ihm und seiner Familie die Flucht in die Schweiz. Nach Kriegsende ging er nach Berlin und wurde 1946 Intendant des Deutschen Theaters. 1963 trat er nach Auseinandersetzungen mit der SED zurück.

Sohn Thomas war von 1991 bis 2001 Intendant des Deutschen Theaters.

Sohn Tobias ist ein viel gefragter Schauspieler, Sohn Lukas Regisseur an verschiedenen Spielstätten.

Gezeigt wird ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2004 mit dem Titel "Hoffnung, ein deutscher Winterstern".

Tobias Langhoff liest einige Passagen aus dem Buch von Esther Slevogt:  „Wolfgang Langhoff, ein deutsches Künstlerleben im 20. Jahrhundert“.

Begrüßung: Lea Rosh und Claus Bacher (Freunde des Deutschen Theaters Berlin)

Moderation: Dr. Eberhard Schmidt

Eintritt: Frei | Spenden sind erwünscht.

Ort: Wir freuen uns, Sie im Förderkreis Austellungs-Pavillon (1. Etage), Cora-Berliner-Straße 2, – direkt gegenüber Denkmal/Eingang »Ort der Information« - begrüßen zu können.