Mit Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg
Entrechtet, gettoisiert und in die Vernichtungslager deportiert, wurden Sinti und Roma während des Nationalsozialismus systematisch verfolgt und ermordet. Diesem Völkermord fielen etwa 500.000 Sinti und Roma zum Opfer. Nach Jahrzehnten der Verdrängung und Leugnung ist inzwischen ein breites öffentliches Bewusstsein entstanden. Vor diesem Hintergrund will die Ausstellung aktuelle Konfliktlagen über ein besseres Verständnis der Vergangenheit überwinden helfen. Familienbilder und persönliche Zeugnisse der Opfer geben den verfolgten und ermordeten Sinti und Roma ein Gesicht. In vier Stationen werden die Themen Entrechtung, Ermordung, Verdrängung und heutige Diskriminierung aufgegriffen.
Die Ausstellung ist vom 19. bis 26.10.2012 in der Topographie des Terrors in englischer Sprache zu erleben. Ein deutschsprachiger Audioguide steht zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung zur Eröffnung unter veranstaltungen@topographie.de oder 030 2545090 wird bis 15.10.2012 gebeten. Da die Ausstellung im Auditorium präsentiert wird, steht nur eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen zur Verfügung.