Nach dem Holocaust kann im vereinten Europa des 21. Jahrhunderts wieder von einem "europäischen Judentums" gesprochen werden. Die Historikerin Dr. Diana Pinto (Paris) gehört zu den wichtigsten Stimmen, die für eine starke europäisch-jüdische Identität eintreten. 25 Jahre nah den friedlichen Revolutionen in Osteuropa zieht sie eine Bilanz und fragt nach den Konflikten, Herausforderungen und Perspektiven, die sich für die jüdische Gegenwart in Europa stellen.
Der öffentliche Vortrag findet im Rahmen der Konferenz „Jüdische Gegenwart in der globalisierten Moderne. Vergleichende europäische Perspektiven auf eine Diaspora im Wandel“ statt. Dr. Isolde Charim (Wien) kommentiert Dr. Diana Pintos Vortrag "The Future of European Jewry - revisited".
Programm:BegrüßungDr. Karen Köber
, Fellow Jüdisches Museum Berlin
Grußwort
Günter saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ
Vortrag "The Future of European Jewry - revisited"
Dr. Diana Pint, Historikerin, Paris
Kommentar
Dr. Isolde Charim, Philosophin und Publizistin, Wien
Um Anmeldung wird gebeten.