Anfang Mai wurden Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen und des Lagers Ravensbrück befreit. Durch diese Befreiung rückte auch für weitere Frauen, Männer und Jugendliche die Freiheit näher: Für Häftlinge, die in KZ-Außenlagern oder Zwangsarbeiter*innenlagern inhaftiert waren und in Außenkommandos oder beispielsweise in der Landwirtschaft Zwangsarbeit leisten mussten. Die meisten Häftlinge befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf den Todesmärschen.
Nachdem sich im letzten Jahr wieder viele Engagierte und Einzelpersonen an der Aktion „Tat-Orte markieren – Menschen gedenken“ beteiligt haben, wollen wir die „Flatterbandaktion“ gern dieses Jahr wieder aufgreifen, um mit eurer Hilfe Tat-Orte nationalsozialistischer Verbrechen in ganz Brandenburg sichtbar zu machen.
Diese Orte wollen wir, der Landesjugendring Brandenburg e.V. und die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und der Museumsverband Brandenburg in den Blick nehmen. Manche dieser Orte werden bereits von Jugendgruppen in dem Projekt re<<member oder aktuell von Jugendlichen im Rahmen unserer Ausbildung „Jugendguide zur NS-Geschichte vor Ort“ erforscht.
Mitmachen:
Um mitzumachen, meldet ihr euch bis zum 18.03.2024 über unser Anmeldetool an.
Informationen findet ihr z.B. auf diesen Karten:
ehemalige KZ-Außenlager: www.ueberlagert.de
Zwangsarbeiter*innenlager: https://www.ns-zwangsarbeit.de/recherche/lagerdatenbank/ (Daten für Brandenburg sind unvollständig!)
Stolpersteine: www.stolpersteine-brandenburg.de
Erinnerungsorte Brandenburg: https://erinnerungsorte-brandenburg.de/
Weitere Informartionen