Die Siedlung Eichkamp wurde nach dem Ersten Weltkrieg für Arbeiter und Beamte von den Architekten Max und Bruno Taut und Martin Wagner errichtet. Um 1930 lebten in mehr als 80 Häusern jüdische Bürger, darunter der Gewerkschafter Siegfried Aufhäuser, der Philosoph Ludwig Marcuse, die Schriftsteller Arnold Zweig und Elisabeth Langgässer. An die verfolgten und ermordeten Eichkamper erinnern bisher 31 Stolpersteine.
Führung: Schriftsteller verfolgt und geflüchtet. 13 Uhr
Treffpunkt: Waldschulallee / Am Vogelherd (Nähe S-Bhf. Messe-Süd, Ausgang Eichkamp)
Endpunkt: Nähe S-Bhf. Grunewald