Nachdem nun das 4. Internationale Jugendworkcamp erfolgreich beendet wurde und am 2. September der Kreiskirchentag Bremervörde-Zeven mit fast 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der ehemaligen Lagerküche Sandbostel stattgefunden hat, steht am 12. September 2010 erneut ein Großereignis für die Dokumentations- und Gedenkstätte Lager Sandbostel an.
Der eigentlich am 12. September 2010 stattfindende offene Sonntagsrundgang fällt zeitlich zusammen mit dem jährlichen „Tag des offenen Denkmals“ der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“.
Wie schon in den letzten vier Jahren beteiligt sich die Dokumentations- und Gedenkstätte Lager Sandbostel auch in diesem Jahr an dem bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Im letzten Jahr nutzten 550 Besucherinnen und Besucher, und damit soviel wie noch nie, die Möglichkeit die Gedenkstätte und das bundesweit einmalige Gebäudeensemble mit den ehemaligen Unterkunftsbaracken, einer Latrine und einer Lagerküche zu besichtigen.
Das diesjährige bundesweite Thema: „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“ erscheint dabei als Thema nicht so passend, trotzdem wollen wir den Tag nutzen und Besucherinnen und Besuchern einen tiefen "Blick hinter die Kulissen" der Gedenkstätte Sandbostel zu gewähren.
Am Tag des offenen Denkmals können viele der sonst nicht zugänglichen historischen Gebäude besichtigt werden. Bei zahlreichen Rundgängen durch die Dauerausstellung und über das Gelände vermitteln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte einen umfangeichen Einblick in die Geschichte des Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers. Im Filmraum der Dokumentationsstätte besteht zudem die Möglichkeit eindrucksvolle Filmaufnahmen der britischen Armee zu sehen, die diese kurz nach der Befreiung des Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers aufgenommen haben.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich bei Kaffee oder einem kleinen Imbiss zu stärken und die Rundgänge und Vorträge in Gesprächen zu vertiefen.