Über 100 aus der Ukraine und Russland verschleppte Zivilisten lebten in einem kirchlichen Friedhofslager in Neukölln nahe dem Tempelhofer Feld von 1942 bis 1945 unter menschenunwürdigen Umständen. Als sogenannte „Ostarbeiter“ leisteten sie Zwangsarbeit für 39 evangelische und drei katholische Gemeinden auf Kirchhöfen. Im Jahr 2000 begann die evangelische Kirche mit der Aufarbeitung ihrer Verstrickung in das NS-System der Zwangsarbeit und konnte zehn noch Lebende um Vergebung bitten.
Führung: Zwangsarbeit auf kirchlichen Friedhöfen. 14 und 16 Uhr, Beate Kratochwil
Anmeldung erforderlich bis 5. Sep.